ETFs: „USA werden differenzierter gesehen“

Sind Tech- und KI-Werte zu teuer oder nicht? Es gibt unterschiedliche Einschätzungen – und daher auch im ETF-Handel Zu- und Abflüsse. Sehr viel mehr Umsatz verzeichnen Krypto-ETNs. Denn Bitcoin und Co haben einen Sprung nach oben gemacht. 

22. September 2026. FRANKFURT (Deutsche Börse). Aktuell nehmen die US-Märkte Kurs auf neue Hochs, auch für den Tech-Index Nasdaq 100 geht es wieder klar nach oben. Am ETF-Markt zeigt sich aber noch Skepsis. „Wir sehen insgesamt einen klaren Käuferüberhang, bei Technologieaktien aber Käufe und Verkäufe gleichermaßen“, berichtet Frank Mohr von der Société Générale. Sehr viel mehr los als zuvor ist aufgrund des jüngsten Anstiegs von Bitcoin und anderen Coins im Geschäft mit Krypto-ETNs, wie Maurice Mohnfeld von Lang & Schwarz meldet.

Der Bitcoin ist seit vergangenem Mittwoch von 75.000 auf 86.000 US-Dollar am Dienstagmittag gestiegen. „Wir sehen starke Zuflüsse, in Bitcoin-ETNs und auch die zweite und dritte Reihe“, meldet Mohnfeld. Besonders beliebt: Bitcoin-ETNs von 21shares (CH0454664001), WisdomTree (GB00BJYDH287) und – in einer dem Anbieter zufolge klimaneutralen Variante – Valour (GB00BQ991Q22).

Vor allem globale Aktien gesucht

Schwerpunkt im Handel mit Aktien-ETFs sind bei der Société Générale-Kundschaft einmal mehr globale Aktien, und das mit einem klaren Kaufüberhang. Beliebt sind etwa der Amundi MSCI World Screened (IE000Q5CPXZ1), der Vanguard FTSE All-World (IE00BK5BQT80) und der iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983). „Bei den globalen ETFs ist Minimum Volatility gefragt“, berichtet Holger Heinrich von der Baader Bank mit Blick auf Minimum Volatility-ETFs von iShares (IE00BKVL7778) oder Amundi (IE0001DKJVC2). Beide bieten Zugang zu Aktien von Unternehmen mit niedriger Volatilität. 

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