Anselm Kiefer wundert sich nicht über rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft


Der Künstler Anselm Kiefer, 81, hat sich einem Interview mit der »Stuttgarter Zeitung« zu einigen aktuellen Themen geäußert: KI, Erreichbarkeit, die Rolle der Kunst und auch des Faschismus in der Gesellschaft.
»Vor einer KI-Zukunft habe ich tatsächlich Furcht«, sagte Kiefer der »Stuttgarter Zeitung« . Die Geschwindigkeit, mit der heute kommuniziert werde, sei erschreckend. »Diese ständige digitale Verfügbarkeit ist eine kulturelle Verarmung.« Früher habe man oft tagelang warten müssen, bis man etwa auf einen Brief eine Antwort bekommen habe. »Wartezeit ist wichtig«, betonte der Künstler. Sie sei für das Denken unverzichtbar.

