Banken: Österreichs Justiz ermittelt wegen Untreue-Verdacht gegen Ex-Bankier Meinl


Die Ermittlungen richten sich neben Meinl, den die WKStA als faktischen Entscheidungsträger bezeichnet, gegen frühere Vorstände, Aufsichtsräte und Mitarbeiter sowie beteiligte Unternehmen. Ihnen wird vorgeworfen, im Vorfeld der Insolvenz Vermögenswerte der Bank beiseitegeschafft zu haben. Konkret geht es laut WKStA unter anderem um Verkäufe unter Wert, Kredite an nahestehende Firmen, überhöhte Honorare für Meinl sowie die Verschiebung von Vermögen bei der karibischen Tochtergesellschaft und aus Meinls Privatbesitz.

