Deutscher Verlag zieht russisch-ukrainische Liebesgeschichte zurück

»Ich wollte den Krieg nicht romantisieren«

»Die Idee der Autorin war, zwei Menschen begegnen sich und diese menschliche Begegnung gewinnt über die äußere Konstellation«, sagte Verleger Slunitschek. »Es ist eigentlich ein Roman, der für Menschlichkeit und Frieden wirbt und gegen den Krieg ist.« Er habe den Eindruck, dass es sich bei der Reaktion im Netz um eine organisierte Aktion handle.

Im Ankündigungstext des Buchs heißt es: »Als russische Truppen die Stadt besetzen, verliert die ukrainische Zivilistin Lyusiya nahezu alles, was ihr Leben bisher ausgemacht hat. Nach einer Explosion wird sie von einem maskierten russischen Soldaten gerettet. Als sie sich wenig später wiederbegegnen, entsteht zwischen ihnen eine heimliche, intensive Beziehung. Je näher Lyusiya dem Mann hinter der Maske kommt, desto deutlicher wird, dass Liebe weder Gewalt noch Schuld auflösen kann. Ihre Nähe wird zur Zerreißprobe zwischen Angst, Mitgefühl und moralischer Verantwortung.«

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