Esslingen: Teufelsstatue spaltet Stadt und beschäftigt Polizei


Bislang gebe es keinen Tatverdächtigen, teilte Schaal mit. Die Ermittlungen des Polizeireviers Esslingen und der für Staatsschutzdelikte zuständigen Kriminalinspektion der regionalen Kriminalpolizeidirektion dauerten den Angaben zufolge an.
Offenbar macht der Teufel manche Esslinger wirklich rasend. Die Evangelische Landeskirche schließt sich dem Furor allerdings nicht an. Aus ihrer Sicht bedroht die Figur weder christliche Glaubensüberzeugungen noch bietet sie Anlass zur Angst. »Man mag die Statue aus unterschiedlichen Gründen kritisieren, sie spirituell zu überhöhen oder gar Angst vor ihr zu haben, braucht man aber sicher nicht«, sagte der Weltanschauungsbeauftragte der Landeskirche, Andreas Oelze.

