Jason Arday: Cambridge-Professor tritt nach Plagiatsvorwürfen zurück


Ardays Unterstützer witterten schnell eine Kampagne von rechts gegen den Wissenschaftler. Die Universität Cambridge hatte Arday zunächst verteidigt und von einer »Kampagne« gesprochen, die seine Glaubwürdigkeit untergraben wolle. Zunächst verteidigte sich auch Arday in einem Interview mit der »Times «. Er sei kein Lügner, Fehler in früheren akademischen Arbeiten stünden nach seiner Darstellung im Zusammenhang mit seinem Autismus.
Fragen auch zur Biografie
Inzwischen steht aber nicht nur Ardays wissenschaftliche Karriere im Fokus. Es geht unter anderem auch um seine Aussage, in 35 Tagen 30 Marathons gelaufen zu sein und unter anderem damit mehr als fünf Millionen Pfund für wohltätige Zwecke gesammelt zu haben. Dem »Guardian « sagte Arday nun, dass er das Geld mithilfe mehrerer Spendeninitiativen über zwei Jahrzehnte gesammelt habe. Außerdem gab Arday an, in sechs Tagen 600 Meilen (circa 966 Kilometer) gelaufen zu sein. Gegenüber der Zeitung gab Arday nun allerdings zu, dass es zwölf Tage waren, er habe Ruhetage einlegen müssen, weil die Trainings- und Laufbelastung aus früheren Läufen seinem Körper bereits zugesetzt hätte.

