Offiziell – Zverev wird Nummer eins der Weltrangliste

Alexander Zverev ist am Ziel seiner Träume: Deutschlands bester Tennisspieler wird in den kommenden Wochen die Nummer eins der Weltrangliste. Dieses Kunststück gelang zuletzt Boris Becker.

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Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev wird in den kommenden Wochen erstmals in seiner Karriere die Nummer eins der Welt. Letzte minimale Restzweifel erledigten sich durch das vorzeitige Aus von Carlos Alcaraz und Ben Shelton beim ATP-Turnier in Shanghai. Der spanische Topstar Alcaraz unterlag im Sechzehntelfinale überraschend dem Belgier Zizou Bergs 5:7, 6:7 (4:7), der amerikanische US-Open-Finalist Shelton hatte zuvor gegen den Franzosen Arthur Géa verloren.

Damit wird Zverev, der in diesem Jahr die French Open und die US Open gewonnen hat, spätestens zum Saisonende auf Platz eins des Rankings stehen. Weder Alcaraz noch Shelton können an dem 29-Jährigen vorbeiziehen. Als einzigem Deutschen bei den Männern ist dies bisher Boris Becker gelungen.

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Aktuell führt Jannik Sinner die Rangliste noch an, doch der Südtiroler hat aufgrund von anhaltenden Knieproblemen vorzeitig sein Saisonende erklärt und wird seine gute Punkte-Ausbeute aus dem Vorjahr nicht verteidigen können.

Becker war zwölf Wochen an der Spitze

Deutschlands Tennis-Idol Becker gratulierte Zverev vor einigen Tagen, als es noch keine rechnerische Gewissheit gab. „Herzlichen Glückwunsch, Sascha!!!“, schrieb der dreimalige Wimbledonsieger, nachdem Sinner sein Tennisjahr beendet hatte.

Der 58 Jahre alte Becker führte die Weltrangliste im Jahr 1991 gleich zweimal, aber insgesamt nur zwölf Wochen an. Diesen Wert könnte Zverev schon Anfang 2027 übertreffen. Die einzig offene Frage ist nun, wann der 29 Jahre alte Hamburger Platz eins von Sinner übernimmt.

Frühestens ist dies mit dem Ranking vom 2. November möglich. Dafür müsste Zverev das aktuell laufende Masters-Turnier in Shanghai gewinnen und in Wien Ende Oktober bis ins Halbfinale kommen. Auch ein Finaleinzug in der chinesischen Metropole und der Titelgewinn in Österreichs Hauptstadt würden genügen.

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Danach plant Zverev auch Einsätze beim Masters in Paris sowie bei den ATP Finals der besten acht Spieler des Jahres in Turin. Beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien, der nach Shanghai als nächstes Turnier für Zverev folgt, gibt es keine Weltranglistenpunkte.

step/dpa

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