Pisa-Studie und die Reaktionen: »Es nützt nichts, zu lamentieren«

Es gehe um Fragen »gesellschaftlicher und ökonomischer Teilhabe«, darum, ob das »Aufstiegsversprechen in unserem Land« noch funktioniere. »Es funktioniert im Moment nicht«, so Prien. Anlass für eine schulpolitische Trendwende sieht Prien allerdings nicht.

»Wir kennen die Antworten«

Anders als beim Pisa-Schock vor 25 Jahren »haben wir heute einen Plan, jeder in seiner Verantwortung«, erklärte die Ministerin. »Anders als damals kennen wir heute die Antworten und müssen sie konsequent und nachhaltig umsetzen.« Prien verwies unter anderem auf das kürzlich verabschiedete Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz für Kitas, mit dem die frühkindliche Bildung gestärkt werde. Man müsse künftig auch im Sinne von Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit dafür sorgen, »dass jedes Kind seine Potenziale entfalten kann«. Dafür brauche es aber keinen »kurzfristigen Aktionismus, sondern einen langfristigen gemeinsamen Kurs«.

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