René Obermann: „Politische Stabilität ist ein Standortfaktor – und Deutschland lebt von der Substanz“

Was erwarten Sie vom Gipfel? Was müsste am Ende stehen, damit man ihn als Erfolg werten kann?
Ich finde wichtig, dass Politik und Wirtschaft einander besser zuhören. Die Politik hat große Anliegen bezüglich der Vorgehensweisen, zum Beispiel von Private-Equity-Investoren – schließlich sind die Bedingungen hier die der Sozialen Marktwirtschaft, nicht die des angloamerikanischen Raums. Umgekehrt müssen Investoren ihre Anliegen auch vortragen können. Daraus muss ein Dialog entstehen und kurze Wege für künftige Abstimmungen. Investitionen werden in viel größerem Maße fließen, wenn es mehr gegenseitiges Vertrauen und Planungssicherheit gibt.

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