Schriftsteller Joachim Lottmann ist tot

1987 erschien sein Debüt »Mai, Juni, Juli« über einen depressiven Schriftsteller auf der Suche nach einem Romanstoff im Umkreis des legendären Avantgarde-Pop-Magazins »Spex«. Anfangs von der Fachkritik verrissen, erfuhr das Buch später seine Würdigung: Im Jahr 2002 schrieb die »Frankfurter Allgemeine«, dieser Roman sei »der Anfang von vielem, großem, schönem, lebensgenauem, was in den Neunzigerjahren zu erleben und zu lesen war«.

Joachim Lottmann schrieb auch für den SPIEGEL

Lottmann hat insgesamt mehr als ein Dutzend Bücher geschrieben, teils gnadenlose, teils diffamierende Abrechnungen mit der Gesellschaft und dem Kulturbetrieb. Mitte der Nullerjahre war er auch längere Zeit für den SPIEGEL tätig.

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