Netflix-Film mit Jennifer Lopez wird zum Problem: Jetzt kracht es hinter den Kulissen der 100-Millionen-Dollar-Produktion!

100 Millionen Dollar für einen Netflix-Film – und jetzt droht hinter den Kulissen ein großer Hollywood-Zoff! Jennifer Lopez soll mit einem Oscar-Gewinner über Kreuz liegen. Der Streit erinnert an einen der größten Skandale der jüngeren Filmbranche.

Netflix hat offenbar Schwierigkeiten mit einer seiner teuersten Filmproduktionen: Bei der Thriller-Verfilmung „The Last Mrs. Parrish“ sollen Jennifer Lopez („Hustlers“) und Regisseur Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“) über den finalen Schnitt aneinandergeraten sein. Angeblich haben enttäuschende Ergebnisse bei Testvorführungen für Spannungen hinter den Kulissen gesorgt. Die Beteiligten widersprechen dieser Darstellung allerdings entschieden.
Wie bei “Nur noch ein einziges Mal”? Neuer Hollywood-Streit um kreativen Einfluss sorgt für Wirbel
„The Last Mrs. Parrish“ erzählt von einer jungen Betrügerin, gespielt von Isabel May („Scream 7“), die es auf ein wohlhabendes Ehepaar abgesehen hat. Neben Jennifer Lopez gehört auch „Game Of Thrones“-Star Nikolaj Coster-Waldau zur Besetzung. Interessant ist die Zusammensetzung des Drehbuchteams, die angesichts des angeblichen Konflikts zwischen Lopez und Zemeckis zusätzliche Aufmerksamkeit erhält:
Andrea Berloff, die bereits Lopez’ Netflix-Actionthriller „The Mother“ schrieb, arbeitete ebenso am Skript wie John Gatins, der mit Zemeckis bereits beim Drama „Flight“ zusammenarbeitete. Ob diese Verbindungen tatsächlich etwas mit den gemeldeten Spannungen zu tun haben, ist nicht bekannt. Als Vorlage dient der Roman „Dein Leben gegen meins“ von Liv Constantine.
Laut dem US-Portal Page Six sollen die bisherigen Testvorführungen des Films wenig überzeugend ausgefallen sein. Dem Bericht zufolge habe sich Lopez, die den Thriller mit ihrer Produktionsfirma Nuyorican Productions auch selbst produziert, deshalb verstärkt in den Schnitt eingemischt. Eine anonyme Quelle behauptet sogar, die Schauspielerin habe versucht, die Kontrolle über das Projekt an sich zu ziehen.
Hinter den Kulissen werde die Situation demnach bereits mit dem Streit um „Nur noch ein einziges Mal“ verglichen. Bei der Bestsellerverfilmung von Colleen Hoover kam es ebenfalls zu Auseinandersetzungen über die kreative Kontrolle und den finalen Filmschnitt. Hauptdarstellerin Blake Lively („The Shallows“) und Regisseur sowie Co-Star Justin Baldoni („Jane The Virgin“) gerieten darüber so heftig aneinander, dass der Konflikt in einen Rechtsstreit mündete. Ob sich bei Netflix tatsächlich ein ähnlicher Machtkampf abspielt, bleibt jedoch unklar. Für Autorin Hoover war der damalige Eklat übrigens beinah ein Grund sich zu schämen.
Wird der 100-Millionen-Dollar-Film zum Problem für Netflix und Robert Zemeckis?
Für Robert Zemeckis wäre ein weiterer Misserfolg ein herber Rückschlag. Der Oscar-Preisträger, der mit Filmen wie „Zurück in die Zukunft“ und „Forrest Gump“ Kinogeschichte schrieb, konnte mit seinen jüngeren Produktionen nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen. Sein bislang letzter Kinofilm „Here“ mit Tom Hanks war 2024 ein kommerzieller Fehlschlag, obwohl das Drama technisch sowie emotional durchaus überzeugte und bei FILMSTARTS vier von fünf Sternen erhielt. Wer den Film bislang verpasst hat, sollte ihm deshalb durchaus eine Chance geben:
Angesichts der jüngsten Rückschläge Zemeckis’ ist es umso bemerkenswerter, dass Netflix für die Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Jennifer Lopez angeblich rund 100 Millionen US-Dollar investiert hat. Sollte sich die Produktion tatsächlich als Fehlinvestition erweisen, wäre das nicht der erste kostspielige Rückschlag für den Streamingdienst.
Gleichzeitig stehen dort personelle Veränderungen an: „28 Years Later“-Produzent Peter Rice hat gerade die Verantwortung für den Inhaltsbereich übernommen und folgt auf Bela Bajaria. Auch Dan Lin ist nicht länger als Filmchef tätig. Damit könnten wichtige Weichen für die künftige Ausrichtung des Filmgeschäfts gestellt werden. Ob die neue Führung Einfluss auf „The Last Mrs. Parrish“ nehmen wird, ist bislang nicht bekannt.
Durch den gescheiterten Zusammenschluss mit Paramount, teils vernichtende Kritiken und Preiserhöhungen steht Netflix derzeit besonders unter Beobachtung. Weitere Negativschlagzeilen über angebliche Konflikte hinter den Kulissen kann der Streamingdienst deshalb kaum gebrauchen. Doch die nächsten vielversprechenden Netflix-Originale stehen bereits in den Startlöchern. Darunter befindet sich auch ein Fantasy-Schwergewicht, dem Netflix sogar eine umfangreiche Kinoauswertung spendiert. Mehr dazu im nachfolgenden Artikel:
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