Schock für die Bayern – zwei Offensivstars fallen lange aus

Im Topspiel gegen Borussia Dortmund verletzen sich mehrere Spieler des FC Bayern. Jetzt stehen die ersten Diagnosen fest. Zwei Offensivprofis werden dem Klub länger fehlen. Einer wurde schon operiert.

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Es ist ein ganz bitteres Wochenende für den FC Bayern. Am Sonntagmittag gab der deutsche Fußball-Rekordmeister bekannt, dass zwei seiner Offensivstars nach dem 2:2 (1:0) im Topspiel der Bundesliga gegen Borussia Dortmund ausfallen.

In der Partie erlitt Ismael Saibari einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk. Der 25-Jährige wurde bereits erfolgreich operiert. Damit traf es den Zugang von der PSV Eindhoven (rund 50 Millionen Euro Ablöse) am härtesten. Der Nationalspieler Marokkos fällt nach Informationen dieser Redaktion mindestens drei Monate aus.

Serge Gnabry wird ebenfalls in den kommenden Wochen fehlen. Der deutsche Nationalspieler zog sich eine Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel zu. Damit fallen insgesamt schon vier Offensivspieler für das Spiel in der Champions League bei Atlético Madrid am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime Video und Liveticker bei WELT) aus.

Erst Luis Diaz (Muskelbündelriss im linken hinteren Oberschenkel) und Jamal Musiala (Faserriss im rechten Oberschenkel) – jetzt Saibari und Gnabry. Ein harter Schlag für die Münchner. Beide werden „vorerst fehlen“, wie der Rekordmeister mitteilte. Es wird wohl eher auf Comebacks 2027 hinauslaufen.

Noch keine Diagnose bei Michael Olise

Bisher keine Diagnose gab der FC Bayern zu Michael Olise bekannt. Der Superstar musste wegen Schmerzen im rechten Knie in der 82. Spielminute gegen den BVB ausgewechselt werden. Dem Vernehmen nach gibt es intern Hoffnung, dass der Franzose rechtzeitig fit wird für das Spiel in Madrid. Doch noch ist unklar, ob er die Reise am Montagnachmittag antreten kann.

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Bereits am Samstagabend war bei Saibari das Schlimmste befürchtet worden: Nach einer Großchance knickte er im Zweikampf mit BVB-Torwart Gregor Kobel um den Abpraller in der 26. Spielminute mit dem rechten Knöchel weg. Er musste anschließend von Bayern-Arzt Peter Ueblacker und Physiotherapeut Stephan Weickert auf dem Weg in die Kabine gestützt werden.

Nach der Partie verließ Saibari das Stadion auf Krücken. Knapp 16 Stunden später kam die Hiobsbotschaft. „Wir müssen gerade sehr resilient sein – und das müssen wir die nächsten Wochen weiter sein“, sagte Sportvorstand Max Eberl Samstagabend geradezu beschwörend. Man werde aber in keinem Wettbewerb zurückstecken.

jwo

Source – WELT De